DER OLDEHOVE

Herausfordernd schief

Wilkommen
Herzlich Willkommen beim Oldehove Turm, dem schiefsten Turm der Niederlande. Seit Jahrhunderten ist das markante Bauwerk die Bake von Leeuwarden. Und heutzutage eine spezielle historische Attraktion. Herausfordernd schief!
Also besichtigen Sie und steigen Sie hinauf!

Warum Oldehove?
Der Name Oldehove wurde herleitet von der Mittelalterische Warft worauf der Oldehove Turm gebaut ist. Zusammen mit den zwei Warften an der Ee hat der Oldehove Turm das Zentrum der alten Stadt Leeuwarden gestaltet. In der Zeit lag die Warft in der Nähe der Mündung vom Mittelmeer, die grosse Meeresbucht die dem Norden vom Friesland in zweien trennte. Die ersten Menschen siedelten sich hier rund 500 nach Christi Geburt an.

Oh nein ... schief!
Als Leeuwarden im Jahr 1504 die Hauptstadt von Fryslân wurde, wuchs der Bedarf nach einer grossen Kirche mit einem impostanten Turm. Höher als der Martiniturm, der in Groningen gebaut worden war. Der Baumeister Jacob van Aaken schien sich von den Risiken des Baues auf Friesischem Lehm bewusst zu sein. Er wechselte harte Schichten vom Kalkstein und festen Lehm an der Baustelle ab und verstärkte den breiten Fuss des Turms mit weit ausstechenden schweren Stützpfeiler. Leider, ohne Erfolg. Schon auf einer Höhe von zehn Metern versank der Turm in nordwestlicher Richtung! Die Ursache hierfür war hochstwahrscheinlich das riesige Gewicht des Treppenturms und die weiche Lehmschicht unter dem Fundament. Man versuchte vergeblich senkrecht weiter zu bauen, wodurch der Turm ausser schief, auch krumm wurde. Jacob van Aaken starb noch während der Bau, der Überlieferung nach wegen des Verdrusses um allen Rückschläge. Man arbeitete noch ein Jahr weiter, legte darauf den Bau still. Das Resultät: ein vierzig Meter hoher unvollendeter Turm der anderthalb Meter aus dem Lot war. Heutzutage ist dies sogar 1.85 Meter.

Mal zum mal reparatur
Der Turm blieb ein Sorgenkind. Ein kleiner Griff aus den Reparaturarbeiten in den vergangen Jahrhunderten:

- 1730: Ersetzen der durch Feuer zerstörten Kappe der Turm durch ein Flachdach von
Mauerwerk;

- 1816: Ersetzen von dem gemauerten Flachdach durch ein hölzernes Flachdach, mit
Blei bekleidet;

- 1910-'11: Erste wichtige Restauration. Unter anderem werden 27 Schwere Anker
montiert, Rissen in den Wänden werden weggeschaffen und ein stählerner
Glockensstuhl wird installiert;

- 1960: Die Oldehove befindet sich in einem inakzeptabelen schlechten Zustand. Viel
lockeres Mauerwerk und die Balken vom Dach zeigen Anzeigen von Fäulnis;

- 1972: Anfang Restauration, in Zusammenarbeit mit de Staatsbehörde für den
Denkmalschutz. Alle neuen Verfahren werden angewandt wie das Behandeln von den
Enden der Balken mit Glasfaserrüstung und Epoxidharz;

- Winter 1973-'74: Um dem mittleren Teil der Kappe wird ein erwärmte
Durcharbeitkiste aufgestellt. Die Spitze wird aufgestellt;

- 1997: Abrundung der vorläufig letzten durchgreifende Restauration.

Boinggg
Im Oldehove Turm hangen zwei Glocken. Die grosse Glocke wiegt 4.500 kilo und ist gegossen in der Glockengiesserei von Hans Falck van Neurenberg. Die Glocke unten in den Oldehove Turm ist in 1541 in Antwerpen gegossen worden und hat den Namen "der Löwe" bekommen.

Besondere entdeckungen
Ab 2005 arbeitet man an einen Tiefgarage auf dem Oldehoofsterkerkhof. Archäologisch Forschung in der Baustelle hat gezeigt dass die Warft von dem Oldehove Turm früher aus einem Kernhügel mit einigen Verlängerungen bestand. Die ausgegrabenen Strukturen sind vertieft angelegte Werkstätten oder Hütten mit Wände aus Plaggen. Die hinzugehörende Häuser sind nicht gefunden worden, aber schon einige Wasserbrunnen. Und, etwas ganz besonderes, ein Rest von einem Bauernhof aus der Römischen Zeit! Es sind die älteste Reste von Bauwerken die bisher im Zentrum von Leeuwarden ausgegraben sind.

Der Oldehoofsterkirchhof
Der Ort andem der Oldehove Turm steht, heisst das Oldehoofsterkirchhof und war der erste und wichtigste Friedhof von Leeuwarden. Hier fanden viele Leeuwarders ab dem frühen Mittelalter ihre letzte Ruhestätte. Später wurde auf dem Friedhof eine Armschule gebaut. In 1968-1969 unterging das Gelände eine starke Senkung und ist in dem Pflaster der Plan der Sint Vituskirche angebracht. Seitdem ist dieser Ort als parkplatz in Gebrauch, erst oberirdisch und ab 2007 unterirdisch.

Eroffnungszeiten
Der Oldehove Turm ist zu besichtigen vom 30. April bis dem 1. Oktober. Öffnungszeiten: 13-17 Uhr, Dienstags bis Sontags.

Eintrittspreise
€ 3 (Erwachsenen)
€ 1,50 (Kinder bis 12 Jahre)
Für Gruppen gilt ein besonderes Tarif.